Was taugt der Film „Nouvelle Vague“?
Kultur
Der Regisseur Richard Linklater erzählt in „Nouvelle Vague“, wie ein großmäuliger Regisseur namens Jean-Luc Godard 1960 in Paris einen der besten Filme aller Zeiten dreht – formidable!
Das Filmteam jagt Jean-Paul Belmondo (Aubrey Dullin)
(Foto: Verleih)
„Peng!“ – Von einem Schuss in die Nieren getroffen, taumelt der Pariser Ganove Michel am helllichten Tag eine Straße entlang, eine Hand in die blutende Flanke gestemmt, die vermeintlich rettende Kreuzung vor sich fest im Blick. Michels Knie schlenkern immer stärker, hinter ihm hastet seine amerikanische Freundin Patricia über das Pflaster. Kurz vor der Kreuzung geht Michel zu Boden, ein letztes Mal saugt er an seiner Zigarette, stößt eine Rauchwolke aus. „Tu es vraiment dégueulasse!“, haucht er der über ihn gebeugten Patricia zu, „du bist wirklich zum Kotzen“. Dann wischt er sich über die Augen und stirbt. „Qu’est-ce que c’est, ‚dégueulasse‘?“ fragt Patricia und fährt mit dem Daumennagel die Kontur ihrer Lippen entlang.
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