Was taugt „Sommer auf Asphalt“?
Kultur
Mala Emde und Christoph Maria Herbst spielen in der deutschen Komödie „Sommer auf Asphalt“ schwangere Tochter und besorgten Vater. Aber ist das auch lustig?
Tochter Les (Mala Emde) mit Papa Bert (Christoph Maria Herbst)
(Foto: Frizzi Kurkhaus/Wüste Medien/dp)
Warum bloß fällt es den Deutschen so verdammt schwer, sich mal locker zu machen? Glaubt man dem Hamburger Fahrradkurier Tyler (Aaron Hilmer) in Simon Ostermanns Kinospielfilm-Debüt „Sommer auf Asphalt“, könnte das Leben ganz einfach sein. Oder ‚easy‘, wie es Tyler ausdrücken würde. „Ey! Wie nice is’ das denn? Du bist einfach schwanger!“, flippt er aus, nachdem ihm seine Kollegin, beste Freundin und gelegentliche Sexualpartnerin Valeska (Mala Emde) ihren neuen Status einer werdenden Mutter gebeichtet hat. „Was soll ich n’ mit’m Kind? Soll ich rumsitzen und Milch machen, oder was?“, hält Valeska, von allen nur ‚Les‘ genannt, panisch dagegen.
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