Warum Nachrichten abschalten keine Option ist
Kultur
Krisen und Kriege haben die Menschen nachrichtenmüde gemacht. Aber wer aufhört, sich zu informieren, gefährdet die Demokratie, warnt unsere Kolumnistin Elisabeth Kabatek.
Dustin Hoffman (li.) und Robert Redford in einer Szene des Films „Die Unbestechlichen“ von Regisseur Alan Pakula aus dem Jahr 1976
(Foto: picture-alliance / dpa/Bert_Reisfeld)
Einer meiner Lieblingsfilme feiert dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag. „Die Unbestechlichen“ vereint zwei Hollywood-Größen, Robert Redford und Dustin Hoffman. Sie verkörpern Bob Woodward und Carl Bernstein, die beiden legendären Journalisten der „Washington Post“, die monatelang in der Watergate-Affäre um den damaligen Präsidenten Nixon recherchierten. Im Juni 1972 waren fünf Einbrecher im Watergate-Gebäude, dem Sitz der Demokratischen Partei, beim Abfotografieren von Dokumenten ertappt worden. Woodward und Bernstein enthüllten, dass sie von engen Mitarbeitern des (republikanischen) Präsidenten beauftragt worden waren. Nixon blieb am Ende nur der Rücktritt.
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