Stefanie Ren: „Vom Rassismus kann man in einer Mysteryserie leichter erzählen“

Kultur

Stefanie Ren hat an der Ludwigsburger Filmakademie studiert und verrät, wie ihre Kindheit im Schwarzwald zum Stoff für die Berlinale-Erfolgsserie „House of Yang“ wurde.

Purnima Grätz und Elisa Hofmann spielen Hauptrollen in der Serie „House of Yang“ von  Stefanie Ren (von links)

Purnima Grätz und Elisa Hofmann spielen Hauptrollen in der Serie „House of Yang“ von Stefanie Ren (von links)

(Foto: SWR, LUNA ZSCHARNT)

„Es ist 04:23 Uhr in der Früh und ich stecke irgendwo auf einer Berlinale-Party, auf der plötzlich niemand mehr ist, den ich kenne.“ Das schreib Stefanie Ren vor 14 Jahren in unserer Zeitung. Damals berichtete sie in der Online-Kolumne „Behind the Scenes“ regelmäßig darüber, was sie als Studentin an der Ludwigsburger Filmakademie erlebte. Heute schreibt sie statt Kolumnen Drehbücher und hat die Serie „House of Yang“ gemacht, die bei der Berlinale Premiere gefeiert hat und im Herbst im Ersten zu sehen ist. In der Mystery-Serie erbt eine Frau ein abgelegenes Haus, in dem schon mehrfach Mädchen verschwunden sind. Ein Gespräch über Alltagsrassismus im Schwarzwald der 1990er Jahre, Stephen King als Rettungsanker – und darüber, warum Mystery manchmal ehrlicher ist als jedes Sozialdrama.

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