Unter der Blutdusche – So ist die Oper „Dialogues des Carmélites“ in Stuttgart
Kultur
Ewelina Marciniak hat die Oper „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc an der Staatsoper Stuttgart inszeniert – mit großartigen Sängerinnen.
Szene aus „Dialogues des Carmélites“
(Foto: Matthias Baus)
Eine verstörende, unheilvolle Marschmusik, ein Ritschen, ein dumpfer Schlag. Ein weiteres Opfer ist von der imaginären Guillotine gefällt. „Salve Regina“ singen sie im Chor, aber eine Stimme nach der anderen erstirbt. In der Stuttgarter Staatsoper gehen die Frauen, entkleidet bis auf den Unterrock, tief ergriffen durch einen Glaskasten und erstarren unter einer Blutdusche. Dann legen sie sich, rot und nass gezeichnet, der Reihe nach an die Bühnenrampe: mahnend, wie zur Leichenschau.
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