"Unter Tieren": Jelineks Abrechnung mit Banken und Benko

Kultur

Wenn Tauben über Signa spotten: Im neuen Werk der Literaturnobelpreisträgerin Jelinek versuchen Tiere, Finanzsysteme und Skandale zu durchschauen - und scheitern dabei teilweise wie die Menschen.

Die Schauspielerinnen Mavie Hörbiger (l-r), Azaria Dowuona-Hammond, Sebastian Rudolph und Caroline Petersund bei der Leseprobe von Elfriede Jelineks "Unter Tieren" im Burgtheater.

Die Schauspielerinnen Mavie Hörbiger (l-r), Azaria Dowuona-Hammond, Sebastian Rudolph und Caroline Petersund bei der Leseprobe von Elfriede Jelineks "Unter Tieren" im Burgtheater.

(Foto: Tommy Hetzel/Wiener Burgtheater/dpa)

Wien - Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek arbeitet sich in ihrem neuen Werk "Unter Tieren" am Geldsystem, an Banken und an Wirtschaftsskandalen von Signa bis Wirecard ab. In einer viereinhalb Stunden langen Marathon-Leseprobe präsentierte das Wiener Burgtheater den Text erstmals öffentlich, bevor er im August bei den Salzburger Festspielen als Theaterstück uraufgeführt wird. Die Buchfassung erscheint bereits im Juni.

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