Unser Mann an der Nyckelharpa

Kultur

Thomas Roth aus Steinheim ist ein virtuoser Werbebotschafter für ein mittelalterliches Musikinstrument und beeindruckt damit auch den Ex-Deep-Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore.

„Ich hatte das Ding umhängen und es war furchtbar“, sagt Thomas Roth über seine ersten Erfahrungen mit der  Nyckelharpa.

„Ich hatte das Ding umhängen und es war furchtbar“, sagt Thomas Roth über seine ersten Erfahrungen mit der Nyckelharpa.

(Foto: Stefan Heilemann)

Irgendwann holt Thomas Roth endlich dieses seltsame Instrument mit dem seltsamen Namen hervor, über das wir schon seit einer guten Stunde sprechen: die Nyckelharpa. Und wer sich schon über das Aussehen dieses kuriosen Musikgeräts wundert, das den Eindruck erweckt, dass da ein verrückter mittelalterlicher Mechaniker einfach eine Drehleier und eine Geige aneinandergehämmert hätte, der wird noch mehr staunen, wenn Thomas Roth anfängt zu spielen. Während er mit dem Bogen in seiner rechten Hand elegant über die Saiten streicht, flitzen die Finger seiner linken am Hals der Nyckelharpa entlang, drücken Tasten, die dort an der Unterseite in vier Reihen angeordnet sind und lassen so einen eigentümlich-einzigartigen Klangkosmos entstehen.

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