Theater gegen das Vergessen – Die unmenschliche Logik der Mörder

Kultur

Martin Pfaff inszeniert in Esslingen Hans Schultheiß’ „Der Brettheim-Prozess“. Die Erinnerung an Verbrechen der Nationalsozialisten berührt trotz mancher Schwere.

Claire Hordijk (links) und das Ensemble in „Der Brettheim-Prozess“ von Hans Schultheiß

Claire Hordijk (links) und das Ensemble in „Der Brettheim-Prozess“ von Hans Schultheiß

(Foto: Patrick Pfeiffer)

Der Staatsanwalt der Bundesrepublik Deutschland stellt im Jahr 1960 vergeblich die Frage nach den Menschenrechten. Im Prozess gegen die Angeklagten, die drei Männer aus Brettheim in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zum Tode verurteilten, pocht der Verteidiger auf das damals geltende Recht der Nationalsozialisten. Der Autor Hans Schultheiß arbeitet in seinem Stück „Der Brettheim-Prozess“, die dunkle Geschichte auf. Regisseur Martin Pfaff setzt mit dem Ensemble der Esslinger Landesbühne auf die menschliche Seite des Geschichtstheaters.

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