Tanz mit Grenzen? Nicht nur Nationalismus wird für den Tanznachwuchs zum Problem

Kultur

Die Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland schlagen Alarm: Sparmaßnahmen und Nationalisierung entziehen jungen Talenten die Chance auf eine tragfähige Zukunft in ihrer Kunst.

Ausbildungsstätten wie die staatliche Ballettschule in Berlin sehen ihre Arbeit durch Kürzungen im Kultur- und Bildungsbereich gefährdet.

Ausbildungsstätten wie die staatliche Ballettschule in Berlin sehen ihre Arbeit durch Kürzungen im Kultur- und Bildungsbereich gefährdet.

(Foto: IMAGO/Berlinfoto)

Die Ausbildungskonferenz Tanz (AKT) ist eine Art Arbeitsgemeinschaft, die 2006 von Vertreterinnen und Vertreter aller staatlichen Tanzausbildungsstätten in Deutschland als Interessenvertretung gegründet wurde. Aus Baden-Württemberg sind die Mannheimer Akademie des Tanzes und die Stuttgarter John-Cranko-Schule dabei. Erklärtes Ziel der AKT ist es, die professionelle Tanzausbildung zu stärken. Und so verwundert es nicht, dass die Schulen die aktuellen Kürzungen bei Kultur- und Bildung, wie viele Kommunen und Länder diese gerade planen und beschließen, mit Sorge sehen. Denn wo soll der gut ausgebildete Tanznachwuchs Arbeit finden, wenn an Stadt- und Staatstheatern Stellen eingespart werden und auch die freie Szene unter Druck steht?

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