Im Partykeller der Depressionen: So war’s bei Christin Nichols in Stuttgart
Kultur
Der Berliner Musikerin und Schauspielerin Christin Nichols hat am Donnerstagabend in Stuttgart ihr neues Indiepop-Album vorgestellt – und ein Lied Friedrich Merz gewidmet.
Christin Nichols am Donnerstagabend in Stuttgart
(Foto: Lichtgut/Julian Rettig)
„Stellt euch vor, wie haben heute alle Geburtstag“, sagt Christin Nichols, „und das hier ist unser Partykeller!“ Und die Geburtstagsparty, die sie hier im Gewölbekeller des Werkstatthauses feiert, ist eine wunderbar laut-krachige Indierockfete, bei der die Depressionen tanzen lernen – etwa, wenn Nichols mit ihrer Band eine ziemlich wuchtige Version des Songs „Citalopram“ von ihrem zweiten Album „Rette sich, wer kann!“ spielt – eine bittersüße Hymne auf eine Antidepressivum. Und als die Schauspielerin und Musikerin fragt, wer im Publikum Erfahrung mit Citalopram hat, heben verblüffend viele die Hand.
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