Starker Auftakt des Bachfests Stuttgart
Kultur
Jubel zum Auftakt: Das Bachfest Stuttgart hat in der Stuttgarter Stiftskirche mit hochexpressiven Barockwerken vom Dresdner Hof begonnen.
Akademieleiter Hans-Christoph Rademann hat das Bachfest 2026 unter das Motto „Weil wir Bach lieben!“ gestellt.
(Foto: Holger Schneider)
Bunt ist das Stuttgarter Bachfest, vielfarbig und kontrastreich. Dass das jährliche Festival der Internationalen Bachakademie aber keineswegs beliebig Unterschiedliches zusammenbringt, hat am Freitagabend schon das Eröffnungskonzert in der Stiftskirche bewiesen: Unter der Leitung des Akademieleiters Hans-Christoph Rademann begeisterte die Gaechinger Cantorey mit Werken, die keineswegs zu den Hits des geistlichen Repertoires zählen. Zwei Messen von Johann David Heinichen und von Jan Dismas Zelenka vereinen (damals) alte wie neue Kompositionstechniken, sie zeugen vom Glanz des barocken Dresdner Hofes ebenso wie vom Einfluss des italienischen Stils auf den deutschen und von der Oper auf die Sakralmusik. Bachs Werke sind die DNA des Festivals, doch für besondere Entdeckungen und für jede Menge Spannung sorgen die Blicke nach rechts und nach links.
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