Spannender als jeder Roman – Judith Schalanskys Poetikvorlesung
Kultur
In „Marmor, Quecksilber, Nebel“ zeigt Judith Schalansky, wie Literatur der entzauberten Welt ihre Geheimnisse zurückerstatten kann.
Das wahre Gesicht des Scheins: In ihrer poetologischen Welterkundung landet Judith Schalansky beim mexikanischen Wrestling.
(Foto: IMAGO/Nexpher Images)
Es gibt Bücher, die man am liebsten eigentlich nicht beschreiben, sondern nur zitieren würde. Im Falle der nun in Buchform vorliegenden Frankfurter Poetikvorlesung von Judith Schalansky liegt das vor allem an der Schönheit wundervoll verschlungener „Satzungetüme“, die es der Autorin gelungen ist, an ihrer Lektorin Doris vorbeizuschleusen – womit schon eine der wiederkehrenden Gestalten benannt wäre, die neben tausend anderen den Text bevölkern.
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