Oper meets Hip-Hop: Großeltern und Enkel feiern zusammen
Kultur
„Oper meets Hip-Hop“ im Stuttgarter Opernhaus: Das Format hat zum dritten Mal die Generationen zusammen gebracht .
Bella im Stuttgarter Opernhaus
(Foto: Lichtgut/Leif Piechowski)
„Früher habe ich auf den Treppen draußen gechillt, nun spiele ich drin, wow.“ Die Worte Aquas, Wahlberliner mit „Hometown Schorndorf“, der Hip-Hop mit R’n’B und Pop würzt, kommen an. Wie zuvor seine Songs, etwa der mit den Zeilen „dass wir streiten ist kein Einzelfall, das ist Tradition“. Tradition und Zeitgeist kommen denn auch an diesem Konzertabend zusammen: Im Stuttgarter Opernhaus eröffnet am Samstag Aqua die dritte Auflage des genreübergreifenden Formats „Oper meets Hip-Hop“, den das Team des Kooperationspartners Im Wizemann kuratierte. Generationen übergreifend ist zudem das Publikum. Ganze Familienverbände von der Grundschülerin bis zum Großvater schwenken leuchtende Handys. Für den guten Zweck: „Alle auf und hinter der Bühne wirken ohne Gage mit – der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Hilfsorganisationen Stelp und Viva Con Agua“, so Tamara Güçlü alias Tam. Die Berliner Musikjournalistin und Künstlerin moderiert wieder frisch, angenehm schnörkellos – und singt. Im neo-souligen „Own Lane“ fordert sie auf, den eigenen Weg zu finden.
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