So viel Drama steckt im ganz normalen Leben
Kultur
In „Erzähl mir alles“ kehrt Elizabeth Strout nach Crosby zurück – und zeigt, wie man eine in sich zerfallene Gesellschaft mit Geschichten verbinden kann.
Küstengegend in Maine, USA, wo Elizabeth Strouts Romane spielen.
(Foto: imago/Pond5 Images)
Landläufig gilt das Ungewöhnliche als Stoff der Literatur. Aber vielleicht sind die besten Geschichten doch im Gewöhnlichen enthalten. Belegen ließe sich das mühelos mit dem Erzählkosmos, den die amerikanische Autorin Elizabeth Strout in einer Reihe von Romanen über eine Zeitspanne entfaltet hat, die die Lebenszeit ihrer Figuren ebenso umfasst wie die ihrer Leser und Leserinnen. Während jene unaufhaltsam immer älter werden und wie die raubauzige ehemalige Mathematiklehrerin Olive Kitteridge irgendwann in einer Seniorenresidenz landen, erleben diese erfüllte Momente, die sich dem allgemeinen Vergehen entziehen.
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