Sanft tiefer gelegt – Marbacher Bau für 44 Millionen Euro von Berliner Architekt
Kultur
Fügt sich in die Landschaft ein, überzeugt mit anti-monumentalem Entwurf: Ein Architekt, der in Stuttgart studiert hat, gewinnt den Wettbewerb fürs Marbacher „Tor zur Literatur“.
Das neue „Tor zur Literatur“ in Marbach. Neubau und Sanierung des Literaturarchivs kosten zusammen 146 Millionen Euro.
(Foto: Visualisierung Gustav Düsing)
Für die allermeisten Kulturmenschen ist Marbach am Neckar ein Sehnsuchtsort. Auf der Schillerhöhe kann man der schnöden Welt wunderbar abhanden kommen, um endlich wieder ganz bei sich zu sein, auf Tuchfühlung gehen mit seinen literarischen Helden und Göttern. Wo die Notizen, Briefe, Manuskripte und mehr als tausend Nachlässe deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu Hause sind – es seien nur mal Rainer Maria Rilke, Mascha Kaléko und Franz Kafka genannt –, fühlt man das Ungewöhnliche, ja auch die Absurdität unserer Existenz.
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