Russ Live führt Supporter- und Soli-Tickets für Clubkonzerte ein
Kultur
Wer Geld übrig hat, soll künftig die Möglichkeit haben, mehr für sein Konzertticket zu bezahlen. Für arme Fans wird die Show dann billiger – zumindest im Club.
Die Band Steel Panther spielt Anfang Juli im LKA – für mehr oder weniger Geld.
(Foto: Veranstalter/Dave Jackson)
An kleinen Clubkonzerten verdient in Stuttgart in der Regel kaum jemand Geld. Wenn er eine Band für das Goldmark’s bucht, sei es aufgrund der hohen Produktionskosten bereits ein Erfolg, als örtlicher Veranstalter nicht draufzahlen zu müssen, sagt Paul Woog, der Geschäftsführer von Russ Live, einer der vier großen Veranstalter von Popkonzerten in Stuttgart. Üblicherweise müsse der Veranstalter aber „Geld mitbringen“, klagt er. Auch die Band selbst kommt in der Regel kaum auf den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde, schon gar nicht, wenn man An- und Abreise sowie Soundcheck mitrechnet, von Proben ganz zu schweigen.
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