Politische Revue-Groteske „Konfetti“

Kultur

Christine Gnann inszeniert Ingrid Lausunds politische Revue-Groteske „Konfetti“ am Theater Tri-bühne. Mit Klamauk, Witz und Gebrüll.

Konfetti! Stefanie Matkovic und Manuel Krstanovic

Konfetti! Stefanie Matkovic und Manuel Krstanovic

(Foto: Tribühne/Anton Avdielev)

Ein rotzgrüner Fliesenspiegel, die Tapete darüber ebenso geschmacklos, ein verbeulter Metallspind, unbequeme Stapelpolsterstühle, eine Bank in Kunstleder-braun: die Psychiatrie, in der die fünf archetypischen Protagonisten in Christine Gnanns Inszenierung von Ingrid Lausunds Groteske „Konfetti“ am Stuttgarter Theater Tri-bühne eingesperrt sind, ist kein schöner Ort. Die Insassen dieses Irrenhauses, auch ‚Welt‘ genannt, haben sich trotzdem in Schale geworfen. Alle tragen billig glitzernde Paillettenstoffe, in Farben des aktuellen politischen Spektrums der Bundesrepublik Deutschland; von Türkisblau über Schwarz bis hin zu Grün und Rot. Nur Gelb fehlt, statt dessen gibt es einmal Weiß mit Silber.

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