Nach 14 Jahren haben die Kölner ihre Oper wieder – geht's in Stuttgart jemals los?
Kultur
Mit dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss haben die für 1,5 Milliarden Euro generalsanierten Bühnen Köln die Oper eröffnet. Hat es sich gelohnt?
Testsitzen der Bürgerschaft: Die Kölner Oper von Wilhelm Riphahn war 1957 eine der ersten Kultur-Neubauten der Bundesrepublik. Nach 14 Jahren Generalsanierung wurde sie jetzt wiedereröffnet.
(Foto: Roberto Pfeil/dpa)
„Ein ernster Tag, ein großer Tag! Ein Ehrentag, ein heiliger Tag!“, singt Herr von Faninal. Der ist freilich kein Kölner, sondern ein neureicher Wiener und eine Figur aus dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Er freut sich sehr, jedenfalls laut Libretto, dass seine Tochter Sophie den adligen Baron Ochs auf Lerchenau heiraten darf. Titel gegen Mitgift. Nein, es war wirklich ein großer, gewiss auch ein ernster Sonntag in der Rheinmetropole. Denn nach 14 Jahren feierte die Oper am Offenbachplatz endlich wieder eine Premiere! Eine teuer erkaufte.
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