Mit Chuzpe, Charme und Gumminoppen

Kultur

Josh Safdie liefert mit „Marty Supreme“ wahrhaftiges Kino über einen kleinen Mann mit großen Träumen. Oscar-verdächtig – nicht nur wegen Hauptdarsteller Timothée Chalamet.

Marty Mauser (Timothée Chalamet) hat mehr sein eigenes Vorankommen im Blick als das Wohl seiner Mitmenschen.

Marty Mauser (Timothée Chalamet) hat mehr sein eigenes Vorankommen im Blick als das Wohl seiner Mitmenschen.

(Foto: dpa/Tobis Film)

Für die einen ist es bloß Pingpong. Für Marty Mauser ist es das Spiel seines Lebens, die Chance, das eigene grinsende Konterfei irgendwann auf einer Cornflakes-Packung verewigt zu sehen. In den frühen 1950ern ist Marty Mauser (Timothée Chalamet) ein Niemand, ein Schuhverkäufer im Laden seines Onkels Murray, allerdings mit herausragendem Gespür für die Bedürfnisse der Kundschaft. Onkel Murray krönt Marty deshalb sogar anstelle seines Sohnes Ira (Emory Cohen) zum Filialleiter. Doch Marty pfeift auf die Ehre und zieht lieber mit seinem Freund Wally (Tyler Okonma) durch die Spielhallen von Downtown Manhattan, wo er bei Tischtennis-Wettkämpfen minderbegabte Kontrahenten um den Inhalt ihrer Lohntüten erleichtert.

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