Fiktives AfD-Verbotsverfahren im Theater beginnt

Kultur

Starregisseur Milo Rau bringt erstmals eines seiner fiktiven Gerichtsverfahren nach Deutschland. In Hamburg erhält er zu Beginn des dreitägigen Projekts mit Prominenten viel Applaus.

In dem fiktiven Prozess wird über ein Verbot der AfD verhandelt.

In dem fiktiven Prozess wird über ein Verbot der AfD verhandelt.

(Foto: Fabian Hammerl/Thalia Theater/dpa)

Hamburg - Ein juristisches Verfahren über ein mögliches Verbot der rechtspopulistischen AfD wird in Politik und Gesellschaft breit diskutiert. In Hamburg hat nun zumindest eine fiktive, künstlerische Version eines solchen Prozesses begonnen. Die spektakuläre Pseudo-Verhandlung startete am Freitagabend auf der Bühne des Thalia Theaters - in einer insgesamt dreitägigen Inszenierung des weltweit so erfolgreichen wie umstrittenen Schweizer Regisseurs Milo Rau. Den Vorsitz hat dabei eine echte Spitzenjuristin: die ehemalige Bundesministerin der Justiz, Herta Däubler-Gmelin (SPD). 

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