Sie rettete Stuttgarter Frauengeschichte(n)
Kultur
Mascha Riepl-Schmidt, eine Expertin der Frauengeschichte in Stuttgart, ist verstorben. Wie die Persönlichkeiten, über die sie schrieb, wollte sie den Mund aufmachen.
Mascha Riepl-Schmidt bei einer Lesung im Theaterhaus, das sie mitgegründet hatte.
(Foto: Regina Brocke)
Der kräftige Rosaton des Buchrückens fällt im Regal auf. Relevant bleibt das Buch „Wider das verkochte und verbügelte Leben“ aus vielen Gründen. Seine Autorin Mascha Riepl-Schmidt hat darin mehr als 20 Biografien von Stuttgarterinnen versammelt, mit denen sie auch die Geschichte der Frauenbewegung erzählen konnte. Von der 1759 geborenen Malerin Ludovike Simanowiz bis zur Ausdruckstänzerin Grete Breitkreuz ging der Blick zurück, war aber immer auch nach vorn gerichtet, um jungen Frauen Wege zu weisen. Was lässt sich von anderen lernen? Verkochen und verbügeln sollte keine ihr Leben mehr unfreiwillig.
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