Martenstein-Rede gegen AfD-Verbot geht viral – und polarisiert politische Lager

Kultur

In einem Theaterstück hält Kolumnist Harald Martenstein eine flammende Rede – gegen ein AfD-Verbot. In sozialen Netzwerken tobt jetzt eine Debatte über die Deutung.

Harald Martenstein schreibt aktuell für die „Bild“ – und versucht, in die Fußstapfen des verstorbenen Franz Josef Wagner zu treten. (Archivbild)

Harald Martenstein schreibt aktuell für die „Bild“ – und versucht, in die Fußstapfen des verstorbenen Franz Josef Wagner zu treten. (Archivbild)

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Mit der Inszenierung des Stücks „Prozess gegen Deutschland“ ist es dem Hamburger Thalia-Theater gelungen, für Gesprächsstoffs zu sorgen. Im fiktiven Prozess, der sich um die Frage eines AfD-Verbots dreht, ist der Kolumnist Harald Martenstein, der aktuell für die „Bild“ schreibt, in den Fokus der Debatte geraten. In der Theaterrede verteidigt er den Standpunkt leidenschaftlich, dass ein AfD-Verbot dem Ende der Demokratie gleich käme.

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