MFG-Chef Carl Bergengruen: „Die Frage ist nicht, ob KI kommt, sondern wann“
Kultur
13 Jahre hat Carl Bergengruen die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) geprägt. Im Interview spricht er über die Zukunft des Kinos und die Risiken und Chancen von KI.
800 Prozent Wachstum und Hollywood-Aufträge: Carl Bergengruen hat den Filmstandort Baden-Württemberg entscheidend vorangebracht.
(Foto: LICHTGUT/Leif Piechowski)
Als Carl Bergengruen 2013 zur MFG Baden-Württemberg wechselte, stand die Branche vor einem tiefgreifenden Wandel: Streamingdienste kamen nach Deutschland, digitale Filmproduktion gewann an Bedeutung und Nachhaltigkeit spielte in der Filmwirtschaft noch kaum eine Rolle. Heute gilt Baden-Württemberg als führender deutscher Standort für Animation und visuelle Effekte, Produktionen aus dem Südwesten gewinnen Emmys, Grimme-Preise und Deutsche Filmpreise. Ende Juni geht Bergengruen in den Ruhestand. Ein Gespräch über Aufbauarbeit, Green Shooting, die Macht der Streamer und die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Filmbranche verändern wird.
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