Buchläden von Preisliste gestrichen - Klage gegen Weimer

Kultur

Der Deutsche Buchhandlungspreis würdigt die Rolle kleiner Buchläden. Doch diesmal widerspricht der Kulturstaatsminister in drei Fällen der Jury - wegen Erkenntnissen des Verfassungsschutzes. Und nun?

Der Buchladen "Zur schwankenden Weltkugel" in Berlin.

Der Buchladen "Zur schwankenden Weltkugel" in Berlin.

(Foto: Annette Riedl/dpa)

Berlin - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine neue Debatte über staatliche Eingriffe in den Kulturbetrieb ausgelöst. Anlass diesmal: Weimer strich wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" drei linke Buchläden von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis. Die Buchbranche zeigt sich tief besorgt, die Opposition beklagt Willkür. Öffentlich ist nicht bekannt, was gegen die drei Läden in Berlin, Bremen und Göttingen vorliegt. Die Betroffenen wollen vor Gericht ziehen.

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