Klangdusche gefällig? So war das Eclat-Festival
Kultur
Das Stuttgarter Eclat-Festival für zeitgenössische Musik im Theaterhaus sucht die politische Positionierung, erweitert sein Publikum und feiert die Vielfalt.
Singen hinter Plastikschüsseln: Die Neuen Vocalsolisten präsentieren „SCREAdoM“ bei den „Balkan Affairs“.
(Foto: Martin Sigmund)
Überblasene Baumblätter. Ein „Kyrie eleison“. Das surrende Geräusch von Devisenhändlern. Ein banaler Refrain in Dauerschleife. Alte Videos von tanzenden Menschen und von Panzern. Die Geschichte einer Vergewaltigung im Krieg. Und ein Märchen voller Konjunktive. Sieben Stücke gehören zu dem Großprojekt, das beim Festival Eclat einen ganzen Abend füllt. Unter dem Titel „Balkan Affairs“ haben sich sieben Komponierende aus Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Kroatien, Slowenien und Nordmazedonien mit den Ereignissen und den Folgen des Krieges beschäftigt, der vor gut drei Jahrzehnten Jugoslawien zerschlug. Im Foyer sind Videos mit Zeitzeugen zu sehen, im Konzertsaal bekommen Traumata Klänge.
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