Kermani erzählt vom Bröckeln der Demokratie im Sommer 2024
Kultur
Das Private wird politisch: In seinem neuen Roman «Sommer 24» erweist sich Kermani einmal mehr als engagierter Chronist der Zeitgeschichte.
Navid Kermani scheint in seinem neuen Buch "Sommer 24" Privates mit Politischem zu verweben. (Archivbild)
(Foto: Thomas Banneyer/dpa)
Berlin - Der Sommer 2024 erscheint einerseits nah, andererseits schon wieder unendlich fern angesichts der enormen Beschleunigung unserer Zeit. Neben den Kriegen in Gaza, der Ukraine und im Sudan wurde jener Sommer von den Europawahlen bestimmt, bei denen die extreme Rechte stark zulegen konnte. In den Niederlanden kam sogar eine Regierung mit rechtsextremer Beteiligung an die Macht. In den USA herrschte Wahlkampf und Joe Biden vermasselte die Chancen der Demokraten durch einen misslungenen Fernsehauftritt. Später wurde er durch Kamala Harris ersetzt, die bald auch nur noch Geschichte sein sollte.
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