Keine Jury, Feier, Löwen: Biennale im Chaos

Kultur

Zusammen mit der documenta in Kassel gilt die Schau in Venedig als wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst weltweit. Kurz vor Beginn geht es jedoch nur um Politik. Im Fokus: Russland und Israel.

Die verstorbene deutsche Installationskünstlerin Henrike Naumann. (Archivbild)

Die verstorbene deutsche Installationskünstlerin Henrike Naumann. (Archivbild)

(Foto: Claudia Drescher/dpa-Zentralbild/dpa)

Venedig - Die Kunstbiennale in Venedig - eine der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit - steht vor einem Scherbenhaufen. Wenige Tage vor Beginn trat die internationale Jury im Streit um den Umgang mit Russland und Israel geschlossen zurück. Seit Gründung der Biennale 1895 gab es das noch nie. Die groß geplante Eröffnungsfeier fällt ebenso aus wie die übliche Vergabe der Goldenen Löwen. Preise werden jetzt erst zum Ende der Biennale im November vergeben - und zwar nicht mehr von einer Jury, sondern durch eine Abstimmung unter dem Publikum.

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