John Taylor vor Stuttgart-Show: „Es ist schwierig, relevant zu bleiben“
Kultur
Duran Duran gaben am 26. Juni in Stuttgart ihr einziges Deutschlandkonzert. John Taylor spricht im Interview über Sabrina Carpenter, Bruce Springsteen und die elektrischen Achtziger.
Duran Duran: Roger Taylor, John Taylor, Nick Rhodes, Simon Le Bon (von links)
(Foto: Alen Gelati)
Es gibt erfolgreiche Achtziger-Jahre-Bands. Und es gibt Bands, die eine ganz neue Formel erfunden haben. Eine davon ist Duran Duran. Zu Beginn der achtziger Jahre vertonen sie Neonlicht auf nassem Asphalt und verschmelzen Mode, Film und Sound zu etwas Neuem. Durch ihre Videos zu Hits wie „Hungry Like A Wolf“ oder „Rio“ wird der Musiksender MTV überhaupt erst groß, Mitte der Achtziger erreichen die Musiker aus Birmingham schließlich einen Status, den zuvor nur die Beatles innehatten. Vierzig Jahre später sind die Ikonen immer noch da. Vor ihrem exklusiven Deutschland-Gastspiel in Stuttgart sprechen wir mit dem Bassisten und Bandgründer John Taylor, den wir in seinem südenglischen Landsitz erreichen.
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