In Ostfildern fetzt gar nichts
Kultur
Beim aktuellen Festival der KulturRegion dreht sich das weit verstreute Programm ums Spielen. Allerdings knirscht es gewaltig im Getriebe.
Eine Arbeit von Jan-Hendrik Pelz, zu sehen in der Schau „Journey to Yemen“ im Hospitalhof in Stuttgart
(Foto: KulturRegion Stuttgart)
Was wäre wenn? Jan-Hendrik Pelz hat den Versuch gewagt und versucht, sich vorzustellen, wie jemand die Welt sieht, die er nicht mehr so genau sehen kann – wie Shugaa Nashwan. Seit einer Augenerkrankung nimmt er die Dinge um sich herum nur noch schemenhaft wahr. Trotzdem wurde er ein erfolgreicher Judo-Kämpfer und reiste zuletzt in den Jemen, um dort ein Turnier zu organisieren. Jan-Hendrik Pelz hat sich von ihm erzählen lassen, was er dort erlebt hat, was Pelz in Bildern festgehalten hat. Ein schönes Experiment, bei dem die Malerei empathisch das Schicksal eines Menschen spiegelt.
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