„Im ersten Licht“ – ein fulminanter Jahrhundertroman von Norbert Gstrein

Kultur

Im Galopp in den Abgrund: Für sein Kriegstriptychon „Im ersten Licht“ ist der österreichische Autor Norbert Gstrein für den Leipziger Buchpreis nominiert. Zu recht.

Spezialist für moralische Grenzkonflikte: Norbert Gstrein.

Spezialist für moralische Grenzkonflikte: Norbert Gstrein.

(Foto: IMAGO/SKATA)

Der Krieg ist zurück, auch wenn er nie weg war. Man beginnt sich wieder an den Anblick zerbombter Städte zu gewöhnen, an in abstrakte Höhen steigende Opferzahlen, hinter denen sich unermessliches einzelnes Leid verbirgt. Und dieses „man“, das zu begreifen versucht, was da geschieht, zählt in der Regel zu denen, die noch verschont geblieben sind, und abgesehen von steigenden Energiekosten allenfalls durch TV-Brennpunkte in medias res geraten.

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