„Hier bin ich Manga, hier darf ich’s sein“: So war's auf der Leipziger Buchmesse
Kultur
Grenzgänge zwischen Cosplay und Krise: eine Begegnung mit Putin als Donut, digitalen Trugbildern und Geschichten, die uns zeigen, wer wir sind.
Boten aus einer anderen Welt: eine Cosplayerin auf der großen Treppe der Glashalle.
(Foto: Jennifer Brückner)
Irgendwie schießen einem verfremdete Trümmer eines berühmten deutschen Frühlingsgedichts durch den Kopf: ein buntes Gewimmel geputzter Menschen unter dem holden belebenden Blick einer strahlenden Frühjahrssonne, vielleicht kein zufriedenes Jauchzen, aber durchaus heitere Stimmung. Und quetschende Enge gehört auch dazu. Vor dem Tor, über dem sich der gläserne Himmel der Messehalle wölbt, stauen sich hunderte Meter lange Schlangen eines Völkchens, von dessen Altersschnitt andere Kulturinstitutionen jenseits von Popkonzerten nur träumen können. Sie tragen Perücken in allen Farben, manche haben Flügel, andere ziehen buschige Tierschwänze hinter sich her. Hier bin ich Manga, hier darf ich’s sein.
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