Georg Ringsgwandl: „Wenn man es weinerlich vorträgt, wird es unerträglich“
Kultur
Nach seinem großartigen Konzert in Karlsruhe kommt Georg Ringsgwandl am Sonntag, 26. April, ins Theaterhaus Stuttgart. Dazwischen hat er am Telefon die Vorteile leiser Musik erklärt.
Mit 77 in Bestform: Georg Ringsgwandl
(Foto: Christoph Bombard)
Fünf Jahre später als geplant und fast zehn Jahre nach seinem letzten Studioalbum mit neuen Liedern hat Georg Ringsgwandl im vergangenen Dezember eine neue Platte veröffentlicht. Sie heißt „Schawumm!“ und gehört zum Eindringlichsten, Plausibelsten, schlicht Besten, was der einst als Oberarzt am Klinikum Garmisch-Partenkirchen praktizierende Kardiologe in den 40 Jahren seines musikalischen Schaffens aufgenommen hat. Und dann präsentiert er die neuen Lieder zum Auftakt des Südwestdeutschland-Abschnitts seiner „Schawumm!“ betitelten Tournee im Karlsruher Tollhaus so wohltuend leise, dass keine Kickdrum Ohrenschmerzen verursacht und keine Gitarre Kopfweh. Wenn man ihn am nächsten Morgen anruft und fragt, ob er erst 77 werden musste, um sich zu trauen, live in Zimmerlautstärke zu musizieren, dann antwortet er: „Letzten Endes ja. Wir haben Jahre lang an einer möglichst leisen Akustik gearbeitet, damit es ein schönerer Gesamtklang ist. Das ist schwieriger, als man denkt.“
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