Gender, Gold und große Gefühle: Wie das Festival der freien Szene überrascht

Kultur

Beim Landesfestival der freien Szene kratzten Performerinnen an Mythen und Geschlechternormen. Performances von Tanz bis Theater zeigten Positionen zwischen Provokation und Poesie.

River Roux hinterfragt in ihrer Solo-Performance „Juice“ den genormten Blick auf Geschlechter.

River Roux hinterfragt in ihrer Solo-Performance „Juice“ den genormten Blick auf Geschlechter.

(Foto: Fotonoid)

So viel intensive Einblicke in Arbeit und Haltung von Bühnenkünstlerinnen gibt’s nicht oft. „3 Tage frei“, das Festival der freien darstellenden Künste im Land, bot viel Überraschendes und überraschend viele starke Positionen von Frauen. Eine Performerin (Laura Oppenhäuser), die sich von ihren Bühnenmännern den Allerwertesten vergolden lässt; eine Choreografin (Juliette Villemin), die über ihren Tod hinaus die Menschen bewegt; eine Künstlerin (Nana Hülsewig), die sich im schon zu Lebzeiten nach ihr benannten Haus beim Aufwachen zuschauen lässt: das und mehr hatten die Programmmacher zusammengetragen.

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