Gefeierte Athleten oder finstere Gang? „Runnin’“ zeigt den Blick auf Schwarze

Kultur

Die Choreografin Joana Tischkau stellt in ihrem Tanzstück „Runnin’“ den Blick auf schwarze Körper auf den Prüfstand. Bei der Stuttgart Premiere gab es Standing Ovations.

Zwischen Bewunderung und Bedrohung: Joana Tischkau zeigt in ihrem Tanzstück  „Runnin’“ den weißen Blick auf schwarze Körper.

Zwischen Bewunderung und Bedrohung: Joana Tischkau zeigt in ihrem Tanzstück „Runnin’“ den weißen Blick auf schwarze Körper.

(Foto: Lennart Brede)

Ein Mensch, der geht, ist eigentlich etwas völlig Normales. Als Flaneur betrat er im 19. Jahrhundert die Kulturbühne, als weißer Mann mit Zeit zum Müßiggang. Der Tanz entdeckte das entspannte Gehen sehr viel später in den 1970er Jahren und grenzte sich mit dieser Idee einer alltäglichen Bewegung bewusst von der formstrengen Kunst des Balletts ab.

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