Freier Eintritt ist gut investiertes Geld
Kultur
Mit kostenlosen Museumsbesuchen in London könnte bald Schluss sein. Ein Fehler, denn Museen sind Orte der kulturellen Teilhabe, sagt Kolumnistin Elisabeth Kabatek.
Eines von vielen Museen in der britischen Hauptstadt: die National Gallery am Londoner Trafalgar Square.
(Foto: imago//Vuk Valcic)
London liegt auf Platz drei der weltweit beliebtesten Städteziele und erlebte an Ostern einen enormen Besucheransturm. Die Metropole ist nicht zuletzt deshalb ein attraktives Ziel für Kulturreisen, weil die staatlichen Museen nur für Sonderausstellungen Eintritt verlangen, nicht aber für ihre Sammlungen. Wer will, kann seine ganze Zeit in den 22 kostenlosen Museen verbringen, ohne auch nur ein Pfund auszugeben, und sich vom Britischen Museum zur National Portrait Gallery, zur National Gallery, zur Tate Britain und dann auf die andere Seite der Themse zur Tate Modern hangeln. Mit diesem Programm hätte man seinen Städteurlaub bereits gut gefüllt und wahrscheinlich in jedem Haus nur einen Bruchteil der Ausstellungsfläche abgearbeitet.
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