Feinde in der eisigen Wildnis

Kultur

In „Dead of Winter“ schlägt sich in Emma Thompson durch eine bedrohliche Schneekugelkulisse im Norden Minnesotas – ein beklemmender Albtraum.

Aufeinandertreffen im Hof des Peinigers (Marc Mechaca). Rechts: Emma Thompson als Barb.

Aufeinandertreffen im Hof des Peinigers (Marc Mechaca). Rechts: Emma Thompson als Barb.

(Foto: Leonine)

Minnesota kann eisig sein, weiß man seit den brutalen Übergriffen der amerikanischen Vollstreckungsbehörde ICE auf Immigranten und Trump-Kritiker in Minneapolis, der bevölkerungsreichsten Stadt des Bundesstaates. Als der Brite Brian Kirk mit den Dreharbeiten zu seinem Survival-Action-Thriller „Dead of Winter – Eisige Stille“ in der verschneiten Wildnis im Norden Minnesotas begann, konnte er von den kommenden Ereignissen allerdings noch nichts wissen. Mit den politischen Verwerfungen der gegenwärtigen Trump-Administration hat der mit der britischen Schauspielerin Emma Thompson in der Hauptrolle stark besetzte Film also nichts zu tun. Und trotzdem lässt sich Kirks sehr konventioneller Kriminalfilm über eine einsame alte Frau im Kampf gegen Kälte, die eigene Trauer und zwei undurchsichtige Fremde auch als Parabel lesen über das politische Weltklima.

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