„Es ist absurd, dass Herr Weimer linken Buchhandlungen diesen Preis abspricht“

Kultur

Für Uscha Kloke vom Botnanger Buchladen hat der Deutsche Buchhandlungspreis eine große Bedeutung. Umso wütender ist sie auf dessen Beschädigung durch den Kulturstaatsminister.

Die Querelen um den Buchhandlungspreis lassen aus dem Blick geraten, wofür er einmal ins Leben gerufen wurde:  zur Wertschätzung der Arbeit, wie sie so engagierte Buchhändlerinnen wie Uscha Kloke in ihrem Botnanger Buchladen leisten.

Die Querelen um den Buchhandlungspreis lassen aus dem Blick geraten, wofür er einmal ins Leben gerufen wurde: zur Wertschätzung der Arbeit, wie sie so engagierte Buchhändlerinnen wie Uscha Kloke in ihrem Botnanger Buchladen leisten.

(Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth)

Als die Nachricht eintraf, dass ihr Botnanger Buchladen in diesem Jahr wieder mit einer Nominierung für den Deutschen Buchhandlungspreis geehrt wurde, war die Freude bei Uscha Kloke und ihrem Mann, Joachim Arlt, groß. Doch auf die Freude folgte tiefes Befremden nach dem von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer provozierten Eklat. Wegen angeblich „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ strich er eigenmächtig, ohne weitere Belege zu liefern, drei linke Buchhandlungen aus der von einer Fachjury zusammengestellten Nominierungsliste. Am Dienstag erfolgte die Absage der ursprünglich auf der Leipziger Buchmesse geplanten Preisverleihung.

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