Erst wenn sie weg sind, werden die Eltern vermisst
Kultur
In seiner Tragikomödie „Father Mother Sister Brother“ setzt Jim Jarmusch der Familie ein bittersüßes Denkmal.
Tom Waits übernimmt in „Father Mother Sister Brother“ die Rolle des Vaters.
(Foto: Verleih)
„Du bist gar nicht älter geworden“, lobt der Vater das Äußere seiner Tochter Emily, die er schon geraume Zeit nicht mehr gesehen hat. Ihrem Bruder Jeff (Adam Driver) schmeichelt er, er sei immer sein Lieblingssohn gewesen. „Ich bin ja auch dein einziger“, kontert der trocken. Das kann ja heiter werden, denkt man angesichts dieses ungemütlich verklemmten Wiedersehens einer durch den Tod der Mutter um ihr emotionales Zentrum beraubten Kleinfamilie, die der Amerikaner Jim Jarmusch in der ersten von drei Episoden seiner Tragikomödie „Father Mother Sister Brother“ beim Teetrinken und Plaudern beobachtet.
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