Die liberale Demokratie steckt in der Krise – dieser Roman ist die Rettung
Kultur
Seit dem „Sommer 24“ hat sich die Weltlage nicht unbedingt verbessert. Wer sie verstehen will, kommt an dem neuen Roman von Navid Kermani nicht vorbei.
Navid Kermani führt hinter die Barrikaden des Meinungskampfes.
(Foto: imago/Klaus W. Schmidt)
Selten hat jemand, der von sich erzählt, wie es gerade üblich ist, soviel von der Welt in Anschlag gebracht, in der wir gerade leben. Aber vielleicht ist Erzählen auch nur die halbe Wahrheit ebenso wie die Gattungsbezeichnung Roman, die Navid Kermani seinem neuen Buch „Sommer 24“ gegeben hat. Denn viel eher hat man es hier mit einer ans Magische grenzenden Praxis zu tun, die auf eine in unversöhnliche Positionen auseinandergefallene Wirklichkeit reagiert. Deren Bruchstellen lassen sich in Krisenherden benennen: Ukraine, Gaza, Sudan, Iran, die im Sommer 2024 noch bevorstehende Wiederwahl Donald Trumps – das Aufziehen des Endes der liberalen Demokratie.
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