Die Schönen und die Biester

Kultur

„Der Teufel trägt Prada 2“ ist ein Fest der Schauspielenden. Das gilt natürlich vor allem für Meryl Streep.

Wieder da: Anne Hathaway, Meryl Streep und Stanley Tucci (v. li.) in „Der Teufel trägt Prada 2“

Wieder da: Anne Hathaway, Meryl Streep und Stanley Tucci (v. li.) in „Der Teufel trägt Prada 2“

(Foto: 20th Century Studios/Macall Polay)

Vor zwanzig Jahren trat die blutjunge Anne Hathaway in „Der Teufel trägt Prada“ als neue Assistentin Andy mit blauem Schlabberpullover und Tweetrock vor Meryl Streep, die die glamouröse Chefin des Modemagazins „Runway“ mit biestiger Hingabe verkörperte. Maximal herablassend blickte Streeps Miranda Priestly auf das Fashion-Desaster, das sich da vor ihren Augen ausbreitete. Nur wenig später hielt sie einen qualifizierten Vortrag über eben jenes Caeruleanblau, das als Modefarbton seinen Weg von den Laufstegen in Paris bis zu den Grabbeltischen der Textil-Discounter und in Andys Pulloversortiment gefunden hatte.

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