„Die Riesinnen“ – ein Schwarzwaldroman, wie man noch keinen gelesen hat
Kultur
Hannah Häffner erzählt die Geschichte dreier eigenwilliger Frauen aus einem Schwarzwalddorf und beint die Idylle gründlich aus – was sie nur umso unwiderstehlicher macht.
Schönheit im Zwielicht: der Schwarzwald
(Foto: IMAGO/Zoonar)
Das Gebiet, das die Dorfgeschichte umreißt, ist ein heikles Terrain. Links und rechts lauern Gefahren. Hier die Idylle, der Kitsch, dort das Gegenteil, engstirnige Rumpfexistenzen, Brutstätten der Verbohrtheit, braune Borkenkäfer. Die eine Seite hat die Unterhaltungsliteratur ausbuchstabiert, die andere ist ein beliebtes Revier kritischer Hochlagen. Wer sich hier behaupten will, muss seinen eigenen Weg gehen, so wie Liese Riessberger, die erste in der Reihe jener „Riesinnen“, die dem Roman der Stuttgarter Autorin Hannah Häffner zum Titel verhelfen. Der Ort der Handlung ist ein fiktives, aber realitätsnahes Dorf im Schwarzwald, Wittenmoos.
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