Roland Schimmelpfennigs schauriges Familiendrama – die Nacht des langen Messers

Kultur

Daniela Löffner bringt im Schauspielhaus Stuttgart Roland Schimmelpfennigs gesellschaftskritisches Stück „Sommersonnenwende“ zur Uraufführung. Ist die Inszenierung gelungen?

Drama im Stuttgarter Schauspielhaus: Szene mit Christiane Roßbach, Katharina Hauter, Rainer Galke und Marco Massafra (v. li.). Während des 90-minütigen Stücks bleibt einem das Lachen  immer wieder im Halse stecken.

Drama im Stuttgarter Schauspielhaus: Szene mit Christiane Roßbach, Katharina Hauter, Rainer Galke und Marco Massafra (v. li.). Während des 90-minütigen Stücks bleibt einem das Lachen immer wieder im Halse stecken.

(Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + T)

Alles sieht nach einer klassischen Wohlfühlkomödie aus, hollywoodtauglich sogar: Eine sommerliche Party an einem besonderen Abend, Mittsommernacht, viele Leute sind da, Kinder springen durch den Garten einer Villa, Tupperware mit Fleischbällchen werden neben der Salatbar abgelegt, die Gastgeberin Isabel, eine Ärztin, ist barfuß, leger und gut situiert, strahlendes Lächeln.

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