„Der größte Komiker der Welt“ – So war’s bei Mario Barth in Stuttgart
Kultur
Er will nicht gendern, hat Probleme mit dem Thermomix und der Spermaprobe – und die Halle lacht sich schlapp. Warum? Vielleicht ist Mario Barth einfach authentisch.
„Männer sind nichts ohne die Frauen“ heißt das aktuelle Programm von Mario Barth (hier ein Archivbild aus dem Jahr 2025)
(Foto: IMAGO/Future Image)
„Männer sind nichts ohne die Frauen“ – genau so heißt Mario Barths jüngstes Programm, es steht in Leuchtschrift über der Bühne, die von zwei Türmchen, einer Backsteinmauer und einer Stadtlandschaft im Hintergrund gebildet wird. Allerdings, diese Beobachtung lässt sich nicht vermeiden: Männliche Randfiguren mag es bei Mario Barth einige wenige geben – den Arzt, der Barth um eine Spermaprobe bittet, den Pubertierenden, der zweimal zweiundzwanzig Hähnchenschlegel wegschlabbert, als wären sie ein halbes Milkshake – Frau gibt es für ihn jedoch nur eine, namenlos, und die wird gezeichnet als ein Schreckgespenst, als eine Peinigerin, jederzeit aufgelegt zu fiesen Menschenversuchen, auszuführen am eigenen Mann, und zur Paarung nie gestimmt.
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