„Der Mann hat kläglich versagt“ - in „Matria“ sind Frauen an der Macht

Kultur

„Matria“, das neue Jugendbuch des Stuttgarter Autors Tobias Elsäßer, spielt in einem friedlichen Frauenstaat. Jungs müssen in einer Prüfung beweisen, dass sie keine Gefahr darstellen.

Die Zukunft ist weiblich: Wie der auf einer Frauendemo geäußerte Wunsch aussehen könnte, beschreibt der Jugendbuchautor Tobias Elsäßer in „Matria“.

Die Zukunft ist weiblich: Wie der auf einer Frauendemo geäußerte Wunsch aussehen könnte, beschreibt der Jugendbuchautor Tobias Elsäßer in „Matria“.

(Foto: Peter Andreas, Imago/Panama Pictures)

Der Stuttgarter Jugendbuchautor Tobias Elsäßer hat für seinen neuen Roman ein ungewöhnliches Setting gewählt: Die Welt wird von männlicher Gewalt beherrscht, nur eine kleine, von Frauen regierte Zone leistet sich ein friedliches Zusammenleben. „Matria“ ist zugleich Titel und Ort des neuen Buchs. Die Söhne dort sind als Sicherheitsrisiko permanenter Kontrolle ausgesetzt, als Jugendliche müssen sie ihr Bleiberecht in einem Camp unter Beweis stellen. Elsäßers Protagonist Elias gerät bei diesem Test in einen Strudel der Gewalt und der Selbstzweifel.

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