Dem Unbekannten unbequem nah
Kultur
Kaari Upson hatte eine lebhafte Fantasie. Die verstörenden Arbeiten der früh verstorbenen Künstlerin berühren auf ihre eigene Art, inklusive Gruselfaktor.
Kaari Upson 2019 zwischen den Abgüssen der Beine ihrer Mutter. Zwei Jahre später starb die Künstlerin.
(Foto: Kaari Upson Trust)
Eigentlich gehört es sich nicht. Aber als die Villa des Nachbarn ihrer Eltern nach einem Brand leer stand, wurde Kaari Upson doch neugierig. Heimlich schlich sich die Künstlerin ins Haus und sah sich ein wenig um. Aus dem anfänglichen Interesse wurde bald eine Obsession. Upson las Unterlagen und Aufschriebe, sie öffnete Schränke und Kisten – und mit der Zeit entstand in ihrem Kopf das Bild eines wohl eher unsympathischen Mannes. Dieser Larry, wie sie ihn nannte, könnte ein selbstverliebter Playboy gewesen sein mit eigenem Fitnessstudio und Selbstoptimierungswahn. Er wurde wohl mehrfach verklagt und saß während des Feuers vermutlich im Knast.
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