Zurück in die 1970er – So war’s bei DeWolff und den Blues Pills in Stuttgart

Kultur

In Schweden und den Niederlanden leben musikalische Traditionen fort. Zwei Bands schickten ihr Publikum am Samstag in Stuttgart energisch zurück in die 1970er Jahre.

Pablo van de Poel (hier bei einem Auftritt in England) ist mit seiner Band DeWolff am Samstag im Wizemann in  Stuttgart aufgetreten.

Pablo van de Poel (hier bei einem Auftritt in England) ist mit seiner Band DeWolff am Samstag im Wizemann in Stuttgart aufgetreten.

(Foto: IMAGO/Zuma/Dawn Fletcher-Park)

Vergeblich, sie aufzählen zu wollen, all die Bands der frühen 1970er Jahre, die da ins Gedächtnis kommen. Der Zuhörer mag einen Augenblick an Led Zeppelin denken, im anderen an die Allman Brothers, an Deep Purple oder auch einmal an Iron Maiden. Aber er befindet sich auf einem Konzert, das die Blues Pills und DeWolff sich teilen, die einen aus Schweden, die anderen aus den Niederlanden: Dort scheint die Zeit still zu stehen oder sogar rückwärts zu laufen, dort kümmert man sich nicht um Trends, sondern pflegt Traditionen. „Bring back the Holy Land“ liest man auf dem T-Shirt einer Konzertbesucherin – und in diesem gelobten Land, da krachen die Bluesriffs wie vor Zeiten, toben die Trommeln, donnert der Bass und Autotune ist noch nicht erfunden. Die beiden Bands, die das gut gefüllte Wizemann auf Touren bringen, am Samstagabend, wissen, wo sie ihre Musik holen. Und eines fehlt ihnen gewiss nicht: Energie.

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