Cees Nootebooms letzte Fahrt
Kultur
In seinen literarischen Erkundungen hat der zu den großen Autoren der Gegenwart zählende Niederländer die Tiefen von Zeit und Raum ausgelotet. Nun ist er mit 92 Jahren gestorben.
Cees Nooteboom (1933 – 2026)
(Foto: picture alliance / dpa)
Was macht einen zu dem, der man ist? Mit dieser Frage bricht der Protagonist von Cees Nootebooms Debüt „Philip und die anderen“ 1955 in die Welt auf, getrieben von der Ahnung, dass so etwas wie Identität nicht feststeht, sondern sich erst im Unterwegssein bildet. Jener Philip, der durch Europa streift und sich selbst sucht, indem er sich entfernt, könnte man als eine Art Galionsfigur für die Erkundungsfahrten des holländischen Schriftstellers begreifen, in dessen Schreiben Reisen bis zur letzten Station das beherrschende Motiv geblieben ist.
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