Buschi will Spaß – wie alle anderen auch
Kultur
In „Der Frosch und das Wasser“ schildert Thomas Stuber den Alltag eines Mannes mit Down-Syndrom als frustrierenden Strom von Bevormundungen. Bis dieser einen Ausbruch wagt.
Freunde: Hideo (Kanji Tsuda, li.) und Buschi (Aladdin Detlefsen, re.)
(Foto: Pandora Film/Felix Abraham)
Der Buschi ist weg! Mitten im Gewühl auf der Kölner Rheinbrücke hat sich der junge Mann, der eigentlich Stefan Busch (Aladdin Detlefsen) heißt, von seiner Gruppe davon gestohlen, um einer japanischen Reisegesellschaft zu folgen. Als Betreuerin Nicole (Bettina Stucky) Buschis Abwesenheit bemerkt, ist es zu spät. Stefan sitzt längst im Bus der Japaner, auf dem Weg nach Weimar. Soll er doch, der Mann ist erwachsen, könnte man meinen. Aber Buschi hat das Down-Syndrom und die Kommunikation mit ihm bleibt einseitig: Jemand sagt Buschi, was er zu tun und zu lassen hat, und er folgt. Oder eben nicht – wie auf der Kölner Rheinbrücke.
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