„Arendal“ - Das Delirium einer Winternacht

Kultur

Im fünften Band von Karl Ove Knausgårds „Morgenstern“-Reihe geht das große existenzielle Ringen um die letzten Wahrheiten weiter: am Scheideweg zwischen Liebe und Loyalität.

Faustisches Ringen zwischen Licht und Dunkelheit: Karl Ove Knausgård

Faustisches Ringen zwischen Licht und Dunkelheit: Karl Ove Knausgård

(Foto: IMAGO/NurPhoto)

Bei Knausgård hat es mit der Zeit eine eigene Bewandtnis, nicht nur wegen der zeitfressenden Dimension seiner Werke, die sich wie ein lebender Organismus immer weiter ausbreiten. Einerseits weiß man nicht, wohin alles noch führt. Andererseits ist Entscheidendes schon geschehen. In Form von Déjà-vus oder dunklen Echos geistert es durch den Romankomplex, über dem vor einigen Jahren ein rätselhaftes Gestirn aufgegangen ist, dessen Zwielicht alles in eine endzeitliche Gegenwärtigkeit taucht. „Arendal“ ist der nun fünfte Band des „Morgenstern“-Zyklus, der über seine eigene Form der Zeitlichkeit verfügt – ein sechster wurde in der Heimat des Autors gerade mit dem norwegischen Kritikerpreis ausgezeichnet und harrt noch der Übersetzung.

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