Der „Indianer“ als Mythos und Mensch

Landkreis Ludwigsburg

Im „Kunstwerk“ in Nussdorf eröffnet am kommenden Sonntag eine (Foto-)Ausstellung, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven
mit der Vorstellung vom „edlen Wilden“ und der Realität der amerikanischen Ureinwohner beschäftigt.

Bei Will Wilson stellen sich die Porträtierten selbst dar, anstatt nach dem Vorbild einer vagen „weißen“ Vorstellung inszeniert zu werden. Fotos: Banholzer

Bei Will Wilson stellen sich die Porträtierten selbst dar, anstatt nach dem Vorbild einer vagen „weißen“ Vorstellung inszeniert zu werden. Fotos: Banholzer

Eberdingen-Nussdorf. Ganze Generationen deutscher Jugendlicher sind über die (nicht ganz unumstrittenen) Romane von Karl May und deren Verfilmungen zum ersten Mal mit der Welt der amerikanischen Ureinwohner in Kontakt gekommen. So auch Peter Klein, der sich nun in seinem privaten Museum Kunstwerk in Nussdorf mit der neuesten Ausstellung einen „Jugendtraum“ erfüllt, wie er selbst sagt. Vor knapp einem Jahr entdeckte der passionierte Kunstsammler in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico Werke des Fotografen Edward S. Curtis (1842 bis 1952). Dessen Aufnahmen der verschiedenen Stämme, die er zwischen 1907 und 1930 in der 20-bändigen Enzyklopädie „The North American Indian“ zusammenfasste, prägten lange das Bild in den Köpfen vieler Menschen.

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